Montag, 22. November 2010

november

also meine lieben...
22 tage ist her seit dem letzten eintrag und viel ist in diesen 22 tagen passiert. auch hier wieder alles nach themenblöcken geordnet:
am anfang des monats hatten wir donnerstags spontan die idee ein auto zu mieten und in den sueden zu fahren, um eventuell nochmal die möglichkeit auf ein kühles bad im meer wahrnehmen zu können. frohen mutes packten wir unsere sachen (ein belgier und 2 österreicher) und holten uns am samstagmorgen bei der netten autovermietung sixt unseren nagelneuen opel astra ab. los gings in richtung sueden, auf den autobahnen, auf denen nur 120 erlaubt ist. da unser astra mit tempomat ausgestattet war, konnten wir so exakt die 140 einhalten- mit lustiger musik, viel blödgelaber und einem zwischenstop in einer stadt ohne mcdonalds kamen wir dann gegen abend in sevilla an. da sevilla dem anschein nach nur fuer smarts konzipiert wurde und am we die parkplatzsuche sowiso erschwert ist, dauerte es seine zeit und weitere 3 runden über den rathausplatz ehe wir unseren astra parken konnten. das hostel war nett eingerichtet und wir hatten die ehre zu 5. im achterzimmer zu schlafen. nach einer stadtbesichtigung und dem anschließenden besuch einer tetería (ein arabisches teehaus) ging es dann abends in die stadt- die diskosuche stellte sich als genauso schwierig heraus wie die des parkplatzes und so kamen wir wieder fast nüchtern im club an, was unsere partystimmung natürlich nicht im geringsten hemmte...
am nächsten tag nach einer leckeren pizza und der erkenntnis, das man den freiwilligen parkeinweisen mit ihrer eisenstange in der hand besser einen euro gibt, ging es weiter nach cadiz.
dort im hostel verbreitete ich direkt nach ankunft, dass wir alle 5 schwul wären, was uns noch lustige diskussionen mit den ebenfalls eingekehrten amis, aussies, israelis und dänen verschaffte. da cadiz bzw. dessen altstadt auf einer schmalen insel mit tollem meerblick liegt, ist diese stadt allemal einen besuch wert. auch tarifa, wo wir unsere letzte nacht verbrachten, sollte ihrem ruf als surferparadies gerecht werden und konnte schon allein durch den blick nach afrika das schlechte wetter ausgleichen. das hostel war super, sodass wir uns ein königliches gericht in der vorhandenen küche zauberten und den abend im hostel ausklingen ließen.








 



auf der heimreise gings an gibraltar vorbei, das in englischem staatsbesitz ist- weil noel seinen perso vergessen hatte gings mit vollstoff über die grenze und an den grenzbeamten vorbei, die uns jedoch mit dem nagelbrett nach 50 metern stoppten... ne quatsch. lustige sache an gibraltar ist, dass man zum eintreten ins land, über das rollfeld des flughafens fahren muss, der aus platzgründen quer über die einzige landverbindung zu spanien führt. berg rauf, affen sehen, ausblick genießen, berg runter und weiter nach cordoba- dort allerdings versuchten wir vergeblich was zu essen bzw. einen parkplatz zu finden und machten die sightseeingtour per auto. am abend kamen wir dann erschöpft in madrid an. trotz alledem gings am nächsten morgen in die uni, wo ich um 13:30 erfuhr, dass ich eine mündliche abfrage hätte--> jetzt kommts: um 13:00!! hat aber doch noch alles hingehauen und mit meinem fließenden spanisch konnte ich den prof überzeugen, welcher die ganze zeit fluchend sein neustes iphone präsentierte, während die anderen mitglieder meiner präsentationsgruppe das ding schaukelten. nach nur einem, wenn auch verrücktem, tag uni gings am donnerstag abend nach barcelona...

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